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Bei der Bestplatzbuchung entscheiden Sie sich für eine Platzkategorie und wählen die Anzahl der gewünschten Eintrittskarten aus. Innerhalb der gewählten Kategorie findet eine automatische Vergabe der Plätze statt, Sie erhalten die besten verfügbaren Plätze. Nummerierte Sitzplätze befinden sich in der Regel nebeneinander. Sollte an Ihrem Rechner Probleme mit Java auftreten, so erfolgt automatisch die Bestplatzbuchung.

Saalplanbuchung
Bei der Saalplanbuchung wählen Sie Ihre Plätze persönlich und sitzplatzgenau im grafischen Saalplan aus. Starten Sie die Saalplanbuchung und entscheiden Sie sich für einen Bereich. Dort können Sie die Plätze per Mausklick auswählen. Bei einigen Veranstaltungen wird die Saalplanbuchung nicht angeboten.

Freie Platzwahl
bedeutet, dass Sie mit Ihrer Eintrittskarte entsprechend den örtlichen Gegebenheiten Ihren Platz frei auswählen können. In der Regel handelt es sich dabei um Sitzplätze, in einigen Fällen stehen Ihnen jedoch auch Stehplätze zur Verfügung.

Sitz- oder Stehplatz je nach Verfügbarkeit
In der so bezeichneten Preiskategorie werden überwiegend (jedoch nicht garantiert) Sitzplätze angeboten. Unter Umständen werden auch Stehplatzkarten zum gleichen Preis zugeschickt. Ein bestimmter Wunsch bezüglich Steh- oder Sitzplatz kann in diesem Zusammenhang leider nicht erfüllt werden. Ein späterer Umtausch der gelieferten Eintrittskarten ist nicht möglich.

Sichteinschränkungen/Übertitel
Auf Grund von baulichen Gegebenheiten oder auch inszenierungsbedingt sind Einschränkungen der Sicht (auch auf die Übertitel, die in zahlreichen Vorstellungen angeboten werden) von bestimmten Plätzen möglich. Bitte erkundigen Sie sich nach eventuellen Beeinträchtigungen unter 0711. 20 20 90 (Mo-Fr 10-20Uhr, Sa 10-18Uhr).
Nicht mehr zustellbar
bedeutet, dass die Veranstaltung zeitnah stattfindet und eine Lieferung der Eintittskarten nicht mehr möglich ist. Bitte wählen Sie als Alternative ‚Abholung der Eintrittskarten‘.

Nur 1 Eintrittskarte auswählbar / Einzelsitzplatz
über die Bestplatzbuchung können nur noch einzelne Plätze (keine zusammenhängende Plätze) in der entsprechenden Kategorie gebucht werden. Einzelsitzplätze sind vereinzelte Restplätze. Auch wenn eine größere Anzahl verfügbar ist, sind diese Plätze nicht zusammenhängend. Möglicherweise stehen über die Saalplanbuchung noch zusammenhängende Plätze zur Verfügung.

Noch Fragen? 0711. 20 20 90
Mo – Fr 10 -20 Uhr, Sa 10 -18 Uhr

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Bitte nutzen Sie im Falle der Blockade unsere Bestplatzbuchung oder wenden Sie sich an unseren  Telefonischen Kartenverkauf 0711. 20 20 90.

Auf Grund der Theaterferien findet die Bearbeitung von Online-Kartenbestellungen erst wieder ab 01.09.2014 statt. Wir danken für Ihr Verständnis!

Bitte beachten Sie unsere AGB sowie nachfolgende Auszüge aus den allgemeinen Informationen zum Kartenvorverkauf.

Vorverkaufszeitraum
Der Kartenvorverkauf für Vorstellungen im Opernhaus, Schauspielhaus sowie für Konzerte beginnt in der Regel datumsgleich zwei Monate, in allen weiteren Spielstätten in der Regel einen Monat vor dem Vorstellungstermin. Fällt der erste Vorverkaufstag auf einen Samstag oder Sonntag, beginnt der Kartenvorverkauf bereits am Freitag, bei einem Feiertag am Tag davor. Einige Veranstaltungen können im Online-Kartenverkauf nicht erworben werden. Bitte wenden Sie sich in solchen Fällen an unseren telefonischen Kartenservice (0711. 20 20 90, Mo – Fr 10 - 20 Uhr, Sa 10 - 18 Uhr). Vorstellungen außerhalb der zuvor genannten Vorverkaufszeiträume können über das Online-Bestellformular bestellt werden. Bitte beachten Sie dabei unsere allgemeinen Informationen zum Kartenvorverkauf.
Platzauswahl
Im Buchungsverlauf werden Ihnen Informationen zur Platzauswahl angezeigt.
Kartenpreise
Die Kartenpreise im Online-Verkauf beinhalten eine Servicepauschale von 1,00 € pro Eintrittskarte.
Ermässigungen (ausser Schauspielcard)
Bitte nutzen Sie hierzu den telefonischen Vorverkauf
unter 0711. 20 20 90, den schriftlichen Bestellweg oder
wenden Sie sich an unsere Theaterkasse, da Ermässigungen
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Geschenkgutscheine
Geschenkgutscheine der Staatstheater Stuttgart können als Zahlungsmittel für den Kauf von Eintrittskarten, Abonnements und Merchandisingartikel der Staatstheater Stuttgart verwendet werden.
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Gegen eine Versandpauschale von 1,50 € können Eintrittskarten bzw. Geschenkgutscheine zugesandt werden, wenn der Zeitpunkt der Bestellung dies zulässt. Eine Haftung können die Staatstheater Stuttgart dafür nicht übernehmen.
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Mit Vorlage der ausgedruckten Kaufbestätigung können Eintrittskarten in der Theaterkasse bzw. an der entsprechenden Vorstellungskasse, Geschenkgutscheine ausschließlich in der Theaterkasse (Mo -Fr 10-19 Uhr, Sa 10-14 Uhr) abgeholt werden.
Nur ausgedruckte Eintrittskarten gelten als Fahrscheine in den Verkehrsmitteln des VVS. Die ausgedruckten Kaufbestätigungen werden als Fahrtberechtigungen im VVS nicht akzeptiert.

Print@Home
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Bei uns können Sie print@home-Eintrittskarten rund um die Uhr online kaufen und selbst ausdrucken.
Dieser Buchungsservice steht Ihnen ohne Aufpreis bis 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn zu Verfügung und wird während der Buchung über die Auswahl der Versandart festgelegt.
Nach Abschluss des Kaufvorgangs wird die gewünschte print@home-Eintrittskarte als pdf-Datei angezeigt und kann sofort ausgedruckt werden.
Sie erhalten außerdem eine Kaufbestätigung an die von Ihnen hinterlegte Mail-Adresse mit der Eintrittskartendatei im Anhang.
Die Personalisierung jeder Karte mit Name und Geburtsdatum zum Schutz des Käufers verhindert eine missbräuchliche Vervielfältigung.
Jede print@home-Eintrittskarte berechtigt zum einmaligen Einlass nur in Zusammenhang mit einem gültigen Ausweis.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unseren telefonischen Kartenverkauf (0711-202090, Mo-Fr 10:00-20:00 Uhr, Sa 10:00-18:00 Uhr).

print@home-Eintrittskarte = Fahrausweis
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TOURTAGEBUCH

DAS STUTTGARTER BALLETT UNTERWEGS (2011/12 BIS 2012/13)

Stuttgarter Ballett

MOSKAU
MAI 2013

Stuttgarter Ballett, Foto: Roman Novitzky
Friedemann Vogel in Mopey (Marco Goecke)
(Foto: Roman Novitzky)
Gestern Abend war endlich der Zeitpunkt für die große Gala gekommen – 3 Akte, 3 Stunden gefüllt mit Tanz, von klassisch bis modern. Vor allem die modernen Stücke kamen beim Publikum gut an und es bejubelte die Tänzer wieder einmal mit großer Begeisterung. Die Tänzer erbrachten auch an diesem Abend Höchstleistungen und ließen sich die schräge Bühne überhaupt nicht anmerken.

Heute ist der zweite Gala-Abend und danach hat die Compagnie eine wohlverdiente Woche Ruhepause von der ganzen Aufregung und der harten Arbeit. Wir hatten hier eine wundervolle Zeit und sind vor allem dem Team des Bolschoi Theaters dankbar für ihre Unterstützung und den Spaß, den wir bei der Arbeit mit ihnen hatten.

Bis bald in Stuttgart!
5.5.2013



Fototagebuch Teil 7: Vorbereitungen für die Gala
Alle Bilder vom Russland-Gastspiel in der Bilder-Galerie
Stuttgarter Ballett, Foto: privat
Zuschauerraum New Stage (Foto: privat)
Heute, am Samstag, ist das Wetter regnerisch und kühl … Tänzer und Stage Crew waren sehr früh auf, zur die Kostümprobe für die Gala, die heute Abend auf der „Neuen Bühne“ stattfinden wird.
Diese Bühne wurde als Ersatz gebaut, für die sechs Jahre, in denen die traditionelle Bühne für Renovierungsarbeiten geschlossen war und wird jetzt immer noch vom Bolschoi Ballett und der Oper für Aufführungen genutzt. Im Gegensatz zur traditionellen Bühne, die entweder schräg oder flach eingestellt werden kann, ist die neue Bühne immer schräg. Für die Tänzer ist das eine große Herausforderung, die sie aber ganz wunderbar bewältigen.

Im Moment ruhen sich alle vor der Gala aus und wir sind alle gespannt, wie das Publikum auf die modernen Stücke im Programm reagieren wird!
Wir werden euch morgen davon erzählen!
4.5.2013

Fototagebuch Teil 6: Zweite Vorstellung Romeo
Alle Bilder vom Russland-Gastspiel in der Bilder-Galerie
Stuttgarter Ballett
Inspizient Ekki Kleine an seinem Arbeitsplatz
während der Vorstellung (Foto: Roman Novitzky)
Gestern Abend fand die zweite Vorstellung von Romeo und Julia statt und zwar ein weiteres Mal vor einem ausverkauften Haus! Maria Eichwald und Jason Reilly haben das Publikum im Sturm erobert und bekamen gewaltigen Applaus, genauso wie der Rest der Compagnie, die ihre Rollen mit Gefühl und Können zum Glänzen brachten. Besonders bewegend war der Applaus für Alexander Zaitsev als Mercutio, der – als gebürtiger Moskauer und Absolvent der Bolschoi Ballettschule – auf die Bühne zurückkehrte, auf der seine Karriere begann. Er bekam besonderen Jubel und langen Applaus.

Für unser unermüdliches Technik-Team – die unbemerkten Helden dieser Tour! – war gestern auch wieder ein langer Tag. Tagsüber haben sie begonnen, das „Neue Theater“ für die Gala am Samstag einzurichten, dann die Romeo-Vorstellung auf der traditionellen Bühne durchgezogen und danach wurde sofort das Bühnenbild abgebaut. Heute geht es für sie im Neuen Theater weiter und heute Abend findet die erste Bühnenprobe für die Gala statt! Auch die Kostümabteilung ist sehr beschäftigt, die Romeo-Kostüme müssen jetzt sorgfältig eingepackt werden und die Gala wird vorbereitet.

Während alledem ist das Team des Bolschoi wirklich wunderbar zu uns, hilfreich und unterstützend und – was uns wirklich begeistert – sie schätzen das Stuttgarter Ballett sehr. Spasibo Bolschoi!
Fototagebuch Teil 5: Romeo und Julia Premiere am Bolschoi
Alle Bilder vom Russland-Gastspiel in der Bilder-Galerie
Stuttgarter Ballett
Bühnenprobe Romeo und Julia
(Foto: Roman Novitzky)
Liebe Stuttgarter,

gestern Abend war die unglaubliche Premiere von John Crankos Romeo und Julia am Bolschoi Theater – zum ersten Mal wurde dieses berühmte Ballett in Russland getanzt. Die Premiere wurde besucht vom Deutschen Botschafter in Russland und dem Generalintendanten des Bolschoi Theaters.

Die ganze Compagnie gab wirklich alles bei der Aufführung und brachte eine eindrucksvolle Vorstellung auf die Bühne, die in jedem Detail einfach perfekt war. Vor allem Alicia Amatrain und Friedemann Vogel tanzten in Bestform und nutzen jeden Zentimeter der gewaltigen Bühne! Das Publikum reagierte mit Bravo-Rufen und Beifallsstürmen und die ganze Compagnie ging sehr müde, aber glücklich zu Bett.

Morgen gibt es mehr Fotos! Die besten Grüße an euch alle von uns aus Moskau!
2.5.2013

Fototagebuch Teil 4: Heute Abend ist Premiere
Alle Bilder vom Russland-Gastspiel in der Bilder-Galerie
Stuttgarter Ballett, Foto: Roman Novitzky
Der atemberaubende Blick von der Bühne in den
Zuschauerraum (Foto:Roman Novitzky)
Am Montagabend war das Wetter grandios und wir alle haben die Gelegenheit genutzt, nach der Probe noch etwas Sightseeing zu machen, vor allem, weil es hier so lange hell bleibt. In kleinen Gruppen streiften die Tänzer über den Roten Platz und bestaunten gemeinsam die Sehenswürdigkeiten, bevor sie weiterzogen.

Am Dienstag ging die Arbeit weiter und die Tänzer gewöhnten sich langsam daran, in einem schrägen Ballettsaal zu trainieren. Das Training dient der Vorbereitung für die Gala am Samstag, denn das „neue“ Theater hat einen schrägen Boden. Die frisch renovierte „traditionelle“ Bühne ist mit einen hochmodernen System ausgestattet, mit dem die Bühne entweder eben ODER schräg eingestellt werden kann. Für Romeo werden wir also die ebene Bühne nutzen. Die Techniker, vor allem aber die Beleuchter sind immer noch dabei, die Beleuchtung einzurichten und die Lichtstimmungen zu programmieren. Wenn man hier auf der Bühne steht und in dieses beeindruckende Theater blickt, das so viel Geschichte beherbergt, bekommt man ein echtes „Gänsehaut-Gefühl“.

Liebe Grüße an alle unsere Stuttgarter Fans!
30.4.2013

Fototagebuch Teil 3: Impressionen aus Moskau
Alle Bilder vom Russland-Gastspiel in der Bilder-Galerie
Stuttgarter Ballett, Foto: privat
Georgettes Tsinguirides, Myriam Simon und
Evan McKie im Ballettsaal: Man beachte die Schräge von 5% !
Unser erster Tag ist beinahe vorbei …. zuerst einmal mussten wir uns alle in diesem riesigen und außergewöhnlichen Theater zurechtfinden! Das Bühnengebäude ist durch eine „Glasbrücke“ mit dem Verwaltungsgebäude verbunden und es gibt viele Gänge und sehr sehr viele Treppen. Die Tänzer haben trainiert und Romeo und Julia und Stücke für die Gala geprobt. Eines der Studios hat eine Schräge von 5%!!! Für unsere Tänzer, die es gewohnt sind, auf einer ebenen Bühne zu arbeiten, ist das eine große Herausforderung.
Jetzt ist Zeit, sich ein wenig umzuschauen und etwas zu essen … Da die Sonne scheint und es noch lange hell bleibt, sollte das Spaß machen.

Grüße an alle in Stuttgart!
29.4.2013

Fototagebuch Teil 2: Ankunft am Bolschoi
Alle Bilder vom Russland-Gastspiel in der Bilder-Galerie
Stuttgarter Ballett, Foto: Yuri Gubin
Bolschoi Theater (c)Yuri Gubin/fotolia
Hallo zusammen!

Grüße aus Moskau. Nach einer langen Reise (Bus, Flugzeug, Bus) sind wir endlich in unserem großartigen Hotel angekommen und trotz Regen und Kälte sind viele von uns losgezogen um das russische Essen zu probieren.
Heute haben wir herrlichen Sonnenschein: Aber die Tänzer sind im Ballettsaal, die Techniker richten die Bühne ein und die Kostümabteilung ist damit beschäftigt, alle Kostüme auszupacken – also bisher keine Zeit für Sightseeing!

Aus Russland mit Liebe!
Euer Stuttgarter Ballett

29.4.2013

Fototagebuch Teil 1: Auf nach Moskau!
Alle Bilder vom Russland-Gastspiel in der Bilder-Galerie

CHINA
NOVEMBER 2012

Stuttgarter Ballett
Heimreise
Nach einer gefeierten letzten Vorstellung der „Kameliendame“, mit Alicia Amatriain und Jason Reilly in den Hauptrollen, im National Center for the Performing Arts macht sich die Company wieder auf den Heimweg nach Stuttgart. Die Kulissen und Kostüme sind sicher verpackt, sie reisen mit dem Schiff hinterher.
Schnell ging diese Tour vorbei, kaum zu glauben, was in nur knapp zwei Wochen alles auf die Beine gestellt wurde… Gerade haben sich alle an die Zeitumstellung gewöhnt, sich im Theater zurecht gefunden und gelernt, wo man in den Straßen von Peking nach getaner Arbeit am späten Abend noch eine warme Mahlzeit her bekommt, da geht es schon wieder heim. Wir freuen uns aber auf zu Hause, und vor allem auf ein Wiedersehen mit dem Stuttgarter Publikum im heimatlichen Opernhaus, dann mit „Onegin“.

Vielen Dank an alle, die uns virtuell auf unserer Reise begleitet haben, und bis bald!

Stuttgarter Ballett, 11.11.2012

Fototagebuch Teil 08: Letzte Vorstellung in Peking und Heimreise
Alle Fotos aus Peking in großer Ansicht in der Fotogalerie
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Stuttgarter Ballett
Die versammelte Mannschaft im Foyer des NCPA

E-Mail von… der Bühne (Axel Schob)
Ich reise seit 1992 mit dem Stuttgarter Ballett um die ganze Welt, und noch immer ist jede Tour ein ganz eigenes Abenteuer! Als Bühnenoberinspektor bin ich zusammen mit meinen Kollegen dafür zuständig, dass alle Teile der Kulisse, Requisite und Bühnentechnik pünktlich vor Ort sind, dass sie nachher heil wieder in Stuttgart ankommen, und dafür, dass vor Ort alles richtig aufgebaut wird und funktioniert. Von Stück zu Stück sind die Anforderungen natürlich unterschiedlich – die „Kameliendame“ zeichnet sich für uns vor allem durch die vielen zu transportierenden Kostüme, die empfindlichen Kulissen und Requisiten und die sehr differenzierte Beleuchtung aus.
Gerade für die abendfüllenden Handlungsballette braucht man eine große Ausrüstung, die wir meistens mit dem Schiff transportieren. Die Hin- und Rückreise der Ausstattung von Stuttgart nach Asien dauert pro Weg etwa 6 Wochen. Das bedeutet, dass schon lange vor der Abreise der Compagnie alles gepackt und in Schiffscontainer verladen werden muss – da viele unserer Kulissenteile und Transportkisten Sonderanfertigungen sind, die keine Normgrößen haben, funktioniert das Packen ein bisschen wie eine sehr große Version eines Tetris-Spiels: Wir versuchen, alles so genau einzupassen, dass möglichst wenig Container gebraucht werden, und dass darin auch alles fest steht oder liegt. Ein sehr großer Teil meiner Arbeit ist auch die Verzollung des gesamten Transportes – ich bin froh, dass in der „Kameliendame“ nicht geschossen oder mit dem Degen gekämpft wird – anders als bei John Crankos "Onegin" oder bei "Romeo und Julia" zum Beispiel - denn wenn Waffen transportiert werden müssen, dann bedeutet das für uns ein riesiges Brimborium am Zoll!

Dieses Mal sind wir mit neun Kollegen aus Stuttgart für Bühnentechnik und Requisite und noch vier Kollegen von der Beleuchtung angereist. Wenn alles und alle vor Ort sind, beginnt für uns ein zweiter großer Abschnitt der Tourarbeit: Die Einrichtung der Bühne. Die Zeiten und Abläufe für die technische Einrichtung, für die Aufbauten der Kulissen und auf der Hinterbühne, und auch für die Einrichtung aller Scheinwerfer versuchen wir schon im Vorfeld minutiös zu planen, denn die muss natürlich mit den Probenzeiten für die Tänzer auf der Bühne und mit den Vorstellungszeiten abgestimmt werden. Von unserer Arbeit hängt es letztlich ab, ob der Vorhang pünktlich hochgehen kann! Und wenn alle anderen Feierabend haben, dann bauen wir die Bühne wieder für die nächste Vorstellung um, oder packen nach der letzten Vorstellung jeden Kronleuchter, jede Kostümkiste, jedes Garderobenzelt wieder ein für die Heimreise nach Stuttgart. Wie heute zum Beispiel.

Axel Schob, 10.11.2012

Fototagebuch Teil 07: Premiere im National Center for the Performing Arts
Stuttgarter Ballett
E-Mail aus… der Tour-Garderobe (Susanne Klein)
Für uns Kollegen der Kostümabteilung ist „Die Kameliendame“ ein echter Härtetest. Kaum ein Ballett in unserem Repertoire hat so viele und so aufwändige Kostüme, so viele schnelle Umzüge, ein so großes Corps de ballet. Eine solche Produktion in einem fremden Theater auf die Bühne zu bringen, bedeutet eine Menge Transportkisten, großen Aufwand, viele Handgriffe… und jedes Mal ein tolles Erfolgserlebnis, wenn alles gut geklappt hat!
Um die einhundert Kostüme sind im Rahmen einer Vorstellung der Kameliendame auf der Bühne zu sehen, dabei auch viele Handschuhe, Schmuck, Kopfputz, Masken usw.. Allein die weibliche Hauptrolle Marguerite Gautier trägt pro Abend 12 verschiedene Kostüme, die zum Teil innerhalb von unter als einer Minute gewechselt werden. Da muss dann wirklich jeder Handgriff sitzen!

Auf der riesigen Hinterbühne hat uns der Bühnenoberinspektor große schwarze Partyzelte für die schnellen Umzüge aufstellen lassen, weil die Zeit oft überhaupt nicht für die langen Wege zu den Tänzergarderoben reichen würde. In der Company kursieren schon Witze über unsere „kleine Partylandschaft“ backstage... Nach den Vorstellungen gilt es dann immer, alle Kostüme schnellstens wieder aufzubereiten – zu waschen, zu trocknen, wenn nötig zu reparieren, zu bügeln – und zwischen den Tourstationen muss alles ganz exakt verpackt werden, damit man am nächsten Ort schnell alles wiederfindet, was gebraucht wird.
Wir sind mit 10 Kollegen der Damen- und Herrengarderobe aus Stuttgart hier angereist und haben vor Ort immer Unterstützung von mehreren chinesischen Helfern. Sich ganz ohne Sprache, nur mit Händen und Füßen darüber zu verständigen, was genau zu tun ist, ist so eine Art Scharade-Spiel für Fortgeschrittene. Die Kollegen auf Reisen sind oft sehr beeindruckt von der Qualität und dem Detailreichtum der Kostüme, die Jürgen Rose designed und die Werkstätten in Stuttgart hergestellt haben – besonders in China ist das ein schönes Kompliment für uns, wo es doch hier so viele tolle Materialien und gute Schneider gibt!

Für Sightseeing bleibt bei unserem Programm natürlich nicht viel Zeit, aber für einen Spaziergang zum Bund in Shanghai und zum Seidemarkt in Peking hat es gereicht, und diese riesigen Städte am Abend glitzern zu sehen, ist einfach faszinierend! Eine der größten architektonischen Sehenswürdigkeiten, das National Center for the Performing Arts, lernen wir nun auch von innen kennen.

Susanne Klein, 8.11.2012
Stuttgarter Ballett
Das National Centre for the
Performing Arts in Peking
Zwei Busfahrten und zwei Flugstunden haben die Compagnie von Shanghai nach Peking gebracht, wo es bis kurz vor unserer Ankunft noch geschneit hatte! Das heißt für alle: Erstmal warm einpacken, und dann die neue Umgebung erkunden. Die Innenstadt ist überall prächtig geschmückt und man sieht viel Militär und Polizei wegen des Parteitages der Kommunistischen Partei. Vor allem in dem herrlichen Theater, dem riesigen National Center for the Performing Arts, muss man sich erst einmal zurecht finden...
Tamas Detrich und die sechs ersten Solisten, die in den drei Vorstellungen der „Kameliendame“ in Peking die Hauptrollen tanzen werden, stellen sich am Abend der Presse vor. Nun beginnen hier im neuen Theater die technische Einrichtung und die Probenarbeit. Wir alle freuen uns alle auf ereignisreiche Tage!



Fototagebuch Teil 06: Weiterreise nach Peking
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Stuttgarter Ballett
Richard Gilmore mit David Moore
auf der Seitenbühne
E-Mail aus… dem Physio-Raum
(Richard Gilmore)

Für mich und meinen Kollegen Gretus Mossig in der Physio-Therapie bedeutet Tournee mit dem Stuttgarter Ballett immer eine besondere Herausforderung. Einige Wochen lang sind wir jeden Tag verantwortlich für das Wohlergehen von Künstler und Mitarbeitern, die unter ungewohnten Bedingungen Höchstleistungen bringen müssen. Weil, anders als zu Hause, keine anderen Ärzte oder andere Therapeuten in der Nähe sind, sind wir unterwegs die ersten Ansprechpartner für alle möglichen Beschwerden, von Tänzerbeinen über Statistenschnupfen bis hin zum gebrochenen Pianistenfingernagel. Ich versuche immer, auf alles vorbereitet zu sein. Zwei große Koffer mit Medikamenten und Ausrüstung bringe ich mit, auch zwei Massageliegen sind Teil des Tour-Equipments. Leider sind die kleineren, transportablen Liegen aber nicht höhenverstellbar – manchmal stehe ich so lange darüber gebeugt, dass ich mir abends selber eine Massage wünschen würde...
Die langen Wege in den oft riesigen Theatern sind ungewohntfür uns. Wir haben lange Strecken zwischen unseren Arbeitsplätzen (denBallettstudios, der Hinterbühne und dem kleinen Physio-Raum, den wir bezogenhaben) zu laufen und führen deshalb viele Behandlungen gleich auf derSeitenbühne oder im Ballettsaal durch statt an der Massagebank. Den größten Unterschied macht es aus Physio-Therapeuten-Sicht, dass die Böden sowohl im Ballettstudio als auch auf der Bühne sehr viel härter sind, als wir es von unseren Schwingböden kennen, und „Spurrillen“ gibt es auch. Das Tanzen auf hartem Boden strapaziert die Muskeln ganz enorm, die Unebenheiten gefährden die Sprunggelenke. Ich verbringe hier deshalb eine Menge Zeit auf dem Boden sitzend, um schmerzende Tänzer-Waden zu kneten und Schultern zu lockern!
Wir haben also ordentlich zu tun, aber ich liebe diese Reisen sehr! Man erlebt so viel, und es ist auch schön, mit den Kollegen so viel Zeit am Stück zu verbringen. Ich war zum ersten Mal in den 80er Jahren in Shanghai, und als wir 2002 wieder kamen, musste ich richtig lange suchen, bis ich bekannte Gebäude wieder fand. Dieses Mal sieht alles schon wieder ganz anders aus - die Veränderung ist jedes Mal unglaublich! Nun geht es weiter nach Peking, und ich bin gespannt, was es dort Neues zu entdecken gibt.

5.11.2012

Fototagebuch Teil 05: Zweite Vorstellung im Shanghai Grand Theatre
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Stuttgarter Ballett
E-Mails aus… der Tour-Maske
(Jörg Müller)

Schöne Grüße von uns allen aus dem Stockwerk B1 im Shanghai Grand Theatre! Hier haben wir die Damen- und Herrenmaske für die Vorstellungen in Shanghai schon richtig häuslich eingerichtet, und dank einiger Tour-Routine haben wir das richtige Equipment dabei und können gut arbeiten. Es ist sehr viel zu tun, denn an nur wenigen Tagen finden viele Proben, Auftritte und dann auch schon die Weiterreise nach Peking statt. Aber wir hatten Gelegenheit, zwischen den Proben einmal auf den riesig hohen Hyatt-Turm zu fahren, so haben wir - zumindest von oben - einmal ganz Shanghai sehen können.

Wie immer auf Tournee erleben wir eine Menge Überraschungen und müssen manchmal improvisieren. Zuallererst mussten wir mal eine Reihe von extra Stühlen fnden, die wir aufeinander stapeln können, damit die Tänzer hoch genug sitzen und wir gerade stehen können – wir sind alle so viel größer als die Menschen in China! Wir sind zu sechst aus Stuttgart angereist, unterstützt werden wir von sieben chinesischen Aushilfen. Den chinesischen Kollegen galt es erst einmal die komplizierten russischen Ballettfrisuren der Damen beizubringen, das ist hier am Theater natürlich etwas ganz Neues. Phänomenal ist, wie diese sieben alles, aber einfach alles mit nur einer Hand machen können: Föhnen, frisieren, schminken – denn in der anderen Hand ist ganz sicher zu jedem Moment… das Handy!

4.11.2012

Fototagebuch Teil 04: Premiere in Shanghai
Vor den Vorstellungen beim Shanghai International Arts Festival wurde die Company im Porsche Center Shanghai der Presse vorgestellt. "Vor vielen Jahren waren wir die erste westliche Ballettcompagnie überhaupt, die hier auftrat", erinnert sich Tamas Detrich. "Von heute aus gesehen haben wir damals den Anfang dessen miterlebt, was heute Normalität für uns ist - eine künstlerische Freundschaft zwischen den Nationen."
Für die beiden Vorstellungen in Shanghai kündigte er an: „Sie werden hier zwei Besetzungen erleben, und das bedeutet, dass keine Vorstellung wie die andere ist, sondern dass sehr besondere Künstler all ihr Können und all ihr Fühlen auf die Bühne bringen. Es ist einfach unbeschreiblich, was Sue Jin und Marijn tun, und das gleiche gilt für Alicia und Jason. Dieses Ballett „Die Kameliendame“ hat seinen Ursprung im Herzen, und es wird hoffentlich auch dem Publikum hier direkt zu Herzen gehen.“
3.11.2012

Fototagebuch Teil 03: Vor der ersten Vorstellung
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Stuttgarter Ballett
Roman Novitzky
Fotocopyright: Sébastien Galtier
Hallo und Nihao!
Viele Grüße an Euch alle von unserer China-Tour. Als Halbsolist ist dies meine dritte Reise nach China, in 2009 war ich (damals in meiner ersten Spielzeit beim Stuttgarter Ballett) schon einmal in Peking und 2011 dann in Macao. In Shanghai bin ich aber nun zum ersten Mal, und finde es wirklich schön – eine offene, sehr moderne Stadt, von der es viele verschiedene Seiten zu entdecken gibt. Ich sehe die Stationen unserer Reise hauptsächlich durch die Linse meiner Fotokamera, und stelle jeden Tag Bilder ins Tourtagebuch, damit Sie auch einen Eindruck haben. Die meiste Zeit bin ich aber mit Proben und der Vorbereitung unserer Auftritte beschäftigt, Die Kameliendame hält uns alle sehr in Atem. Ich habe viel zu tanzen, innerhalb einer Vorstellung muss ich vier Mal das Kostüm wechseln! Die Proben laufen gut und wir freuen uns auf die Auftritte, ich hoffe, das Publikum hier hat auch seine Freude an uns.
Viele Grüße!
Roman
2.11.2012

Fototagebuch Teil 02: Probenbeginn im Shanghai Grand Theatre
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1.11.2012
An Tag 1 unseres Aufenthaltes in Shanghai startet die Compagnie mit der Probenarbeit im Shanghai Grand Theatre, alle Kulissen und Kostüme werden eingeräumt, auf der Bühne beginnt die technische Einrichtung, die chinesischen Statisten proben und bekommen ihre Kostüme, und am Abend geht es dann zur Pressekonferenz im nahe gelegenen Porsche Center. Also ein ereignisreicher Tag, zum Glück ausgeschlafener als gestern und - soweit der allgegenwärtige Smog es erlaubt - sonnig. Wir freuen uns sehr auf diese Woche in beautiful Shanghai!
Roman Novitzky begleitet die Tour mit seiner Kamera, morgen gibt es also wieder mehr zu sehen. Hier ein paar erste Eindrücke von der Reise:

Fototagebuch Teil 01: Reise nach Shanghai (Fotos: Roman Novitzky)
Alle Fotos in großer Ansicht in der Fotogalerie >> klick hier


31.10.2012
Am Mittwochmorgen sind wir alle heil, wenn auch ziemlich müde in Shangai gelandet. Wir werden sehr liebenswürdig empfangen – schon im Flugzeug freute man sich über Lautsprecher, dass das Stuttgarter Ballett an Bord sei! Hier in Shanghai ist es sonnig und warm, und wir machen uns auf zu einem ersten kurzen Erkundungsgang, bevor es heute Nachmittag zum ersten Mal in die Ballettsäle im Shanghai Grand Theatre geht. Das imposante Theater kann man vom Hotel aus schon sehen! Der lange Flug und die Zeitverschiebung stecken uns allen ein wenig in den Knochen, und so freuen sich alle Tänzer auf ein erstes Training, um sich wieder zu strecken und für die ereignisreichen Tage hier in China fit zu machen. Wir melden uns später wieder mit ersten Eindrücken und Fotos. Schön, dass Sie dabei sind!

Stuttgarter Ballett
Foto: Die Compagnie beim Training im Gaststheater. Copyright: Roman Novitzky




Am 30. Oktober 2012 beginnt das Stuttgarter Ballett seine Gastspielreise nach China. Auf dem Programm stehen Vorstellungen in Shanghai (Beim Shanghai International Arts Festival) und Peking (im National Centre for the Performing Arts)!
Von Beginn dieser Reise bis zur Rückkehr nach Stuttgart am 11. November 2012 finden Sie hier Texte, Fotos und Eindrücke von Tänzern und weiteren Compagniemitglieder - so dass Sie virtuell ein Stückchen mitreisen können. Wir freuen uns auf nette Begleitung!






JAPAN UND KOREA
JUNI 2012

HEIMREISE, 18.06.2012

Stuttgarter Ballett
Nach drei Vorstellungen von Die Kameliendame in Seoul vor einem herzlichen und euphorischen Publikum und einigen wunderschönen Tagen in Südkorea mit unseren Gastgebern packen wir heute unsere Koffer und kehren heim nach Stuttgart.
Wie schnell diese drei Tour-Wochen vergangen sind... Vielen herzlichen Dank für den warmen Empfang und die tollen Erlebnisse auf unserer Reise, die wir sicherlich nicht vergessen werden!

Bei aller Wehmut über den Abschied freuen wir uns aber auch auf zu Hause, wo es viel zu tun gibt: Vor Spielzeitende geben wir noch Vorstellungen von The Lady and the Fool / Gaîté Parisienne, wir verabschieden unseren Hauschoreographen Christian Spuck mit einer großen Gala im Opernhaus, außerdem kehrt Onegin zurück auf den Spielplan - mit Public Viewing bei Ballett im Park am 15. Juli. Also, auf zu neuen Taten!


Vorstellungen in Seoul, 15. - 18. Juni 2012
Alle Fotos in größerer Ansicht hier in der Bildergalerie ansehen


E-MAIL AUS... DEM PUBLIKUM (18.06.2012)

Stuttgarter Ballett
Hello.
I saw 5 performances in Japan (all 3 of “Taming of Shrew” in Tokyo, Evan’s “Swan Lake” in Tokyo and Biwako) and 3 performances in Korea. All of them were really wonderful! Especially “The Lady of Camellias” was amazingly impressive.
During all 3 days, I cried so many times with the performances. The partnership between Sue-Jin and Marijin was perfect. They really seemed to BE Marguerite and Armand.
The other dancers' performance was also very nice, I especially loved Alicia and Evan as a couple (Manon and Des Grieux).
The next time, please bring “The Lady of Camellias” to Japan also, the Japanese audience should experience more of how impressive your company’s performance is.

Anyway, thank you very much for these wonderful days.
Best regards
Kiyoka Sugimoto in Japan

IHRE ERLEBNISSE

Sie haben Gastspiel-Vorstellung des Stuttgarter Balletts erlebt oder die Compagnie auf einer ihrer Reisen getroffen? Wir freuen uns über Ihre Eindrücke!
Am liebsten per E-Mail an presse.ballett@staatstheater-stuttgart.de


E-MAIL AUS... SEOUL (SUE JIN KANG UND MARIJN RADEMAKER)

Stuttgarter Ballett
Marijn Rademaker mit Sue Jin Kangs Abbild in der Hotellobby
Sue Jin Kang und Marijn Rademaker, die am Freitagabend ihre Premiere in den Hauptrollen der Kameliendame in Seoul geben, schicken vorab eine E-Mail aus Südkorea an alle Freunde und Fans:
 
"Ich bin überglücklich, in meiner Heimatstadt auftreten zu können und für meine Koreanischen Landsleute zu tanzen. Ich empfinde es als große Ehre, das Stuttgarter Ballett und dieses außergewöhnliche Werk von John Neumeier dem Publikum in Seoul vorzustellen. Die Kameliendame liegt mir sehr am Herzen, und ich kann es kaum erwarten, am Freitag damit auf der Bühne zu stehen." (Sue Jin Kang)
 
"Es ist einfach fantastisch, hier in Südkorea mit Sue Jin Kang auftreten zu können! Es bedeutet eine gewaltige Verantwortung, als ihr Partner in der Kameliendame aufzutreten, aber ich freue mich riesig darauf, in den Vorstellungen an ihrer Seite zu sein.
Ich denke ich spreche für das gesamte Stuttgarter Ballett, wenn ich sage, dass es eine Ehre für uns ist, im Sejong Center in Seoul aufzutreten."(Marijn Rademaker)

Toi toi toi an alle auf- und hinter der Bühne!


E-MAIL AUS... DEM PUBLIKUM
(VOR DER PREMIERE IN SEOUL)

Hi!
I am a huge fan of Stuttgarter Ballett, and I am so excited for you to come to Korea this June!
I have read the interview piece of Sue Jin Kang that you posted on Facebook, and I am not sure whether anybody has translated this article, but here it is. I have not had a chance to see your performance even when I was in New York, but I am so glad that I will be getting to see a performance in Korea. Without a further ado, here is the translated article: (The original article can be found here)

Sue Jin Kang, visiting Korea for her performance as the prima donna* of The Lady of the Camellias, remarked that she is “not thinking about retiring anytime soon.”
On [June] 11th, Sue Jin Kang, Marijin Rademaker, and the Artistic Director Reid Anderson attended the press conference for The Lady of the Camellias at the Somerset Palace in Anguk-dong, Seoul.
“With the last full-length ballet performance in Korea ahead of me, people ask when I will retire. [But] I do not know. I have not planned when exactly I will retire, whether it will be in 5 years or in the near future. However, it will be my last time performing a full-length piece in Korea. I am not thinking about retiring any time soon,” voiced Sue Jin Kang on the topic of retirement.
In addition, she said, “I thought a lot about retiring when I was in my 30s. Frankly, I thought I would retire after I turn 40. After I turned 40, however, [performing] got more fun. In the end, I would have to retire, but what is more important to me now is living today to the fullest and performing. [And that is why] each and every day is very important [to me]. However, I do want to retire when I am at the climax [of my career],” hinting at the future possibility of retirement.

On the question of how she will educate [and train] younger ballerinas after her retirement, she affirmed, saying “I will be definitely spending my time training and helping them, but I will think about how I can dedicate my best efforts to help them when the time comes.” She added, “What is always important to me the most is today, this minute, and each day, until I go to bed. Through many experiences, I have learned that “today” is important in life. Consequently, although I have future plans in my mind, I think it will be wasting my time if I get stressed out about it now. One thing that I can say with certainty is that I will be dedicating rest of my life for the younger generation of ballerinas [after my retirement].”

In The Lady of the Camellias, Sue Jin Kang will be performing as Marguerite Gautier, the most popular and beautiful of the “courtisanes.” The Lady of the Camellias is one of the major drama-ballet classics and one of the main performances of the Stuttgarter Ballett. The performance, originally written as a novel by Alexandre Dumas, fils, entails a love story between the “courtisane” Marguerite Gautier and a young bourgeois Armand Duval.

In addition, Sue Jin Kang received Prix Benois de Danse (equivalent to “Oscars Award” for ballerinas) for her role as Marguerite in The Lady of the Camellias. This was the first time an Asian-descent received Prix Benois de Dance prize.

The Stuttgarter Ballett returns to Korea after 10 years since 2002 with its performance of The Lady of the Camellias on June 15th-17th at the Sejong Performance Art Center.

* They probably meant the “leading female role”

Thank you for coming to Korea, and see you on Friday!
Anny Yang

ZWISCHENBILANZ: EINE REISE, EINE PRESSEKONFERENZ, EINE DACHTERASSE UND VIELE PROBEN,
14. JUNI 2012

Hallo, alle zusammen,
nun melden wir uns aus Seoul, wo uns ein sehr warmer Empfang bereitet wird, sowohl von unseren Gastgebern als auch von der Sonne!

Nach einer letzten Vorstellung in Japan in der traumhaften Biwako Hall - am größten Binnensee Japans gelegen - reiste die Compagnie weiter nach Südkorea.
Am ersten Abend fand eine Pressekonferenz mit Sue Jin Kang, Ballettintendant Reid Anderson und Marijn Rademaker statt. Anwesend waren 12 Fernsehsender, 23 Fotografen und 35 Journalisten – es war also rappelvoll! Es gab alle 3 Minuten ein wahres Blitzlicht-Gewitter. Danach lud der Veranstalter Credia die gesamte Compagnie plus Technik, Gewandabteilung und Maske zu einem Umtrunk ein.
Am Dienstagabend trat Sue Jin Kang in einer Talkshow im Fernsehen auf, bei der sie eine Stunde lang der einzige Gast war und die vier männlichen Moderatoren absolut um den Finger gewickelt hat.
 
Die Tänzer haben schon die herrliche Dachterasse des Hotels gefunden, dort gibt es Bäume, Blumen und Liegestühle. Viel ausruhen können sie sich aber nicht, denn heute Abend ist Generalprobe und morgen Abend dann die Premiere im Sejong Center. „Die Kameliendame“ vor 3.000 Zuschauern, das ist schon aufregend!
 
Liebe Grüße aus dem sonnigen und warmen Seoul,
Ihr und Euer Stuttgarter Ballett

Fototagebuch Teil 08: Erste Tage in Seoul
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ANKUNFT IN SEOUL, 11.06.2012

Die Compagnie ist heil und fröhlich in Seoul, Südkorea angekommen. In den nächsten Tagen geben wir hier Vorstellungen von John Neumeiers "Die Kameliendame". Zum Auftakt gab es eine Pressekonferenz mit Ballettintendant Reid Anderson, Sue Jin Kang und Marijn Rademaker - letztere tanzen die Hauptrollen Marguerite Gautier und Armand Duval in diesem wunderschön tragischen Ballett.

Fototagebuch Teil 07: Letzte Schwanensee-Vorstellung in Otsu
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Fototagebuch Teil 06: Der Widerspenstigen Zähmung in Nishinomiya
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Fototagebuch Teil 05: Schulvorstellung und Weiterreise
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Fototagebuch Teil 04: Schwanensee-Premiere am 5. Juni 2012
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E-MAIL AUS... DEM PUBLIKUM
(NACH DER ERSTEN SCHWANENSEE-VORSTELLUNG)

Yes, I've seen it!! It was beyond words. Great work, amazing dancers, beautiful costume and stage! Every bit was great! I wish I could see it forever...
(Tamako Hasegawa)

Please Mr. Vogel, marry me!? Or at least give me feet like yours!?
(Shriram Shastri)


E-MAIL AUS...TOKYO (AMI MORITA)

Stuttgarter Ballett
Ami Morita und Ensemble in Schwanensee,
Foto: Stuttgarter Ballett
Hallo, Deutschland,

hier kommen viele Grüße aus Tokyo! Es ist so wundervoll für mich, mit dem Stuttgarter Ballett in meinem Heimatland Japan zu tanzen.
Am tollsten für mich persönlich ist, dass meine Familie mich auf der Bühne als "großer Schwan" in Schwanensee sehen kann - das geht in Stuttgart natürlich nicht so oft. Es ist einfach ein ganz tolles Gefühl, hier zu sein!

Aber auf ein Wiedersehen mit den Freunden und Fans in Stuttgart freue ich mich auch schon. Erstmal setzen wir unsere Reise noch ein bisschen fort, nach Nishinomiya, Otsu und dann nach Seoul.

Viele liebe Grüße und bis bald,
Ami

E-MAIL AUS...DEM PUBLIKUM
(NACH EINEM WOCHENENDE "DER WIDERSPENSTIGEN ZÄHMUNG")

It was my first Stuttgart Ballet experience last night and The Taming of the Shrew was the funnest ballet I ever saw! Sue Jin and Filip were brilliant on stage (and of course the rest of the company too). Absolutely LOVED the comedy in the ballet!!:D
Thanks guys for an amazing experience, and toi toi toi for the rest of the performances. Will be back for Swan Lake and can't wait!!
(Minami Hara)


Hello,
I saw the performances on June 1st and 2nd in Tokyo. (I returned HIROSHIMA today.)
On first of June a medium scale earthquake occurred near Tokyo, one hour before from performance started  - but luckily after that everything was calm.
My impression of the permormance: It was very funny and impressive!
I have seen about 100 ballet performances in Japan before, all of very famous companies.
My absolute favorite one was Sue Jin Kang’s Onegin when she performed with the Stuttgart Ballet in 2008 in Tokyo. That was amazing!! At that time, I became an ardent fan of Sue Jin.
There might be ballet stars who are more famous in Japan than her but many people who could see her dance are deeply impressed by her performance.
This time, she was met by many fans at the back stage door after the performance
(They all waited for 1 hour after the last curtain).
Of course, Filip, Maria and Jason's performances were excellent!!
I am looking forward to her next performance in Japan!!!
 
Bye,
H. Yamane / Hiroshima, Japan


Fototagebuch Teil 03: Vorstellungen in Tokyo am 2. und 3. Juni 2012
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ZIWSCHENBILANZ: 3 VORSTELLUNGEN, 2 ERDBEBEN, 25 SCHWANENMÄDCHEN UND 1 GROßE TORTE

Stuttgarter Ballett
Nach drei erfolgreichen Vorstellungen von Crankos Der Widerspenstigen Zähmung wurde die gesamte Kompanie inklusive Technik, Maske, Gewandabteilung und Stab zu einem eleganten Empfang im Hause von Herrn Sazaki, dem Veranstalter, eingeladen. Das Haus ist ein veritables Ballett-Museum mit unzähligen Gemälden, Stichen aus dem 19. Jahrhundert, kostbarem Porzellan, Statuen sowie Kostümen von berühmten Tänzern, darunter Marcia Haydées Kostüm aus Romeo und Julia. Das Essen war fabelhaft und zum Schluss gab es eine große Torte, die feierlich von Reid Anderson und Marc Oliver Hendricks angeschnitten wurde.
Das Stuttgarter Ballett hatte natürlich auch ein Mitbringsel dabei: den "Schwanen-Teller" aus einer limitierten Meissner Porzellan-Edition, der sofort in eine Vitrine mit anderen Meissner Kunstwerken gestellt wurde.

Wir hatten schon zwei klitze-kleine Erdbeben: eins mitten in der Nacht und eins eine Stunde vor der ersten Vorstellung! Die Japanischen Bühnentechnicker rannten auf die Bühne und haben alle unsere Männer runter geholt, sie haben offensichtlich ein Warnsystem. Es hat aber auch wirklich ganz schön gewackelt... Während der Vorstellung bleib dann aber alles ruhig.

Heute findet die Generalprobe für Schwanensee statt: morgen abend ist die mit Spannung erwartete Premiere, denn das Japanische Publikum verehrt Friedemann Vogel und freut sich auf Alicia Amatriain.

Wir schicken allen, die nicht mit uns hier sein können, viele Grüße
von der gesamten Compagnie!

 

 

NACH DER PREMIERE IN TOKYO, 1.06.2012


Gerade ist die erste Vorstellung von "Der Widerspenstigen Zähmung" zuende. Vielen Dank an das Publikum in Tokyo für den herzlichen Empfang, das hat Spaß gemacht! Wir freuen uns schon auf die nächste Show morgen Abend.

(Foto: Sue Jin Kang/ Filip Barankiewicz, Copyright: Stuttgarter Ballett)
Fototagebuch Teil 02: Proben und Generalprobe zu "Der Widerspenstigen Zähmung", 31.05.2012
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Fototagebuch Teil 01: 30.05.2012, Ankunft in Tokyo
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ERSTE E-MAIL AUS... TOKYO

Stuttgarter Ballett
Angekommen!

Hier melden wir uns mit einer ersten Nachricht aus Tokyo. Unsere Reise verlief reibungslos, wenn sie auch sehr lang war.
Die Tänzer hatten den Ankunftstag frei, wobei viele das "freiwillige" Training in Anspruch nahmen, um die unvermeidliche Langstreckenflug-Steifheit aus den Muskeln zu vertreiben.  Unser Stab setzte sch mit dem großen Team des japanischen Veranstalters zusammen, um alle Details für Technik, Beleuchtung, Garderobe, Maske, Probenpläne, Pressearbeit und vieles mehr zu besprechen.
Sushi-Essen am ersten Abend war natürlich Pflicht - einfach super lecker!
Mitten in der Nacht gab's ein klitze-kleines Erdbeben, was für uns aufregend war, für die Japaner hingegen zum Alltag gehört.

Heute wird in den Sälen des Tokyo Ballets trainiert und geprobt ; es gibt einen Durchlauf von Der Widerspenstigen Zähmung und etliche Schwanensee-Proben.
Die meisten Wege unternehmen wir mit der U-Bahn, was einen spannenden Einblick in das Japanische Großstadtleben ermöglicht.

Liebe Grüße von der ganzen Compagnie
an die Fans in Stuttgart und Deutschland!!

Wir melden uns bald wieder im TOURTAGEBUCH.