Ballettabend

Remember me

Cranko / MacMillan
Ballettabend

Remember me

Cranko / MacMillan
https://www.stuttgarter-ballett.de/ Stuttgarter Ballett Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart

Premiere
Remember me
Do 13. Jul
Opernhaus
https://www.stuttgarter-ballett.de/ Stuttgarter Ballett Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart

Remember me
Fr 14. Jul
Opernhaus
https://www.stuttgarter-ballett.de/ Stuttgarter Ballett Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart

Remember me
Mi 19. Jul
Opernhaus
https://www.stuttgarter-ballett.de/ Stuttgarter Ballett Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart

Remember me
Do 20. Jul
Opernhaus
https://www.stuttgarter-ballett.de/ Stuttgarter Ballett Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart

Remember me
Di 25. Jul
Opernhaus
https://www.stuttgarter-ballett.de/ Stuttgarter Ballett Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart

Remember me
Mi 26. Jul
Opernhaus
Weitere Spieltermine
Remember me
Musikalische Leitung
Wolfgang Heinz, Staatsorchester Stuttgart
Initialen R.B.M.E
Choreographie
John Cranko
Musik
Johannes Brahms
Bühnenbild und Kostüme
Jürgen Rose
Uraufführung
19. Januar 1972, Stuttgarter Ballett
Requiem
Choreographie
Kenneth MacMillan
Musik
Gabriel Fauré
Bühnenbild und Kostüme
Yolanda Sonnabend
Licht
Mark Pritchard
Uraufführung
28. November 1976, Stuttgarter Ballett
1972 hatte John Cranko das Stuttgarter Ballett geformt, wie er es haben wollte. Für sein gesamtes Ensemble kreierte er Initialen R.B.M.E. zu den vier Sätzen von Johannes Brahms‘ gewaltigem 2. Klavierkonzert. In Solopartien stellte er seine wichtigsten Musen mit ihren Qualitäten in den Vordergrund: Im ersten Satz Richard Cragun, einen strahlenden Draufgänger, der endlose Dreh- und Sprungkombinationen beherrschte; im zweiten Birgit Keil, deren wunderschöne Linie besonders zur Geltung kam; im Andante Marcia Haydée als beseelte Lyrikerin und im vierten Satz, dem Petit Allegro, Egon Madsen voller Schalk und Virtuosität. Umrahmt vom Corps de ballet und weiteren SolistInnen formten sie ein überwältigendes Viergestirn – elegisch und zugleich lebensbejahend. Und heute? Heute schlüpft eine neue Generation in die Rollen der Idole und gedenkt John Cranko. Als ob der Choreograph es vorhergesehen hätte, lässt sich aus den Initialen „Remember me“ lesen.

Kenneth MacMillan schuf Requiem in Erinnerung an seinen Freund und Kollegen John Cranko. Gemeinsam hatten sie schon die Ballettschule besucht und standen als Tänzer beim Royal Ballett zusammen auf der Bühne. Cranko entdeckte als Erster der beiden das Choreographieren für sich und ermunterte den von Lampenfieber geplagten Freund, es ebenso zu versuchen. Während Cranko Direktor in Stuttgart wurde, schuf MacMillan in London erfolgreich Ballette. Doch die Verbindung brach nie ab. Insgesamt schuf MacMillan sechs Uraufführungen für das Stuttgarter Ballett, darunter Requiem drei Jahre nach Crankos frühem Tod. Zu Gabriel Faurés Totenmesse zeichnete MacMillan das Porträt einer Compagnie, die den Verlust unter Schmerzen bewältigt. Berühmt für dramatische Handlungsballette wie Mayerling betont Requiem MacMillans musikalische Seite. Mit dem symphonischen Ballett hat MacMillan seinem Freund ein tänzerisches Memento Mori geschenkt.

Weitere Stücke in dieser Spielzeit

Der Nussknacker

Ballett von Edward Clug nach E.T.A. Hoffmann

Onegin

Ballett von John Cranko nach Alexander Puschkin
Ballettabend

Pure Bliss

Inger