James Tuggle

Musikdirektor

James Tuggle

Musikdirektor

Vita

James Tuggle wurde im amerikanischen Portland, Oregon geboren. Er verfolgte sein Dirigierstudium in Los Angeles von 1972 bis 1976 bei seinem Mentor Fritz Zweig und setzte seine Ausbildung anschließend am Mozarteum in Salzburg bei Otmar Suitner fort. 1980 nahm er an der Meisterklasse von Franco Ferrara in Siena teil und im folgenden Jahr besuchte er den Dirigier-Kurs der Netherlands Broadcasting Foundation unter der Leitung von Neeme Järvi.

Von 1974 bis 1976 war James Tuggle als Dirigent an der San Diego Oper engagiert. Ab Beginn des Jahres 1977 war er für drei Spielzeiten als stellvertretender Dirigent an der Festspielproduktion Der Ring des Nibelungen des Opernhauses von Seattle tätig. 1982 gab James Tuggle sein Debüt an der Deutschen Oper Berlin, wo er unmittelbar danach als Dirigent fest angestellt wurde, eine Position, die er in der Saison 1983/84 fortsetzte. In dieser Periode hatte er auch zahlreiche Konzertauftritte in ganz Europa.

Im September 1984 übernahm er die Position des Musikdirektors des Stuttgarter Balletts. Diese Aufgabe gab ihm die Möglichkeit, neben dem intensiven Spielplan in Stuttgart, Orchester in vielen Metropolen der Welt kennen zu lernen. Im Jahr 1988 begann James Tuggle eine Zusammenarbeit mit dem Choreographen Youri Vamos in Bonn, die seit 1991 in Basel fortgesetzt wurde. Nach seinem sehr erfolgreichen Debüt an der Wiener Staatsoper im Jahr 1993 wurde James Tuggle dort als Hauptdirigent und Musikalischer Konsulent für das Ballett und als Operndirigent engagiert. Von 1996 bis 2001 dirigierte er an der Komischen Oper Berlin und der Oper in Rom regelmäßig als Gast.

Seit 1997 ist James Tuggle Musikdirektor des Stuttgarter Ballet. 2001 gastierte er beim American Ballet Theater an der Met, seit 2002 ist er regelmäßiger Gast beim Nationalballett von Portugal, beim Hong Kong Ballett sowie beim Ballett der Semperoper Dresden, an der Pariser Oper, an der Wiener Staatsoper und bei La Scala Mailand.

James Tuggle dirigiert ein sehr großes Repertoire, das fast alle Standardwerke aus Symphonie und Oper umfaßt. Er ist besonders bekannt für seine Vorstellungen des deutschen Repertoires des späten 19. Jahrhunderts, für die er sowohl von Kollegen als auch von Kritikern viel Lob erhielt.