Ballett entspringt einer reichen Tradition, in der Musik und Bewegung verschmelzen. Drei wehmütige Choreografien zeichnen die Entwicklung des abstrakten Balletts bis ins Heute nach.
George Balanchine führte das klassisch europäische Ballett des 19. Jahrhunderts in die Moderne. Indem er den Fokus konsequent auf Musik und Bewegung legte, erneuerte er die Kunstform grundlegend und begründete das „amerikanische Ballett“. Serenade, sein erstes abstraktes Werk, gilt als Inbegriff seines Stils. Ursprünglich als Übung gedacht, baute Balanchine reale Probenereignisse spontan in die Choreografie ein: ein Sturz, ein Zuspätkommen. Serenade zeigt Balanchine pur: poetisch, klar, modern und zeitlos klassisch.
Jiří Kylián prägte mit seiner modernen Bewegungssprache den europäischen Tanz nachhaltig. In Petite Mort – im Französischen „kleiner Tod“, eine poetische Umschreibung des Geschlechtsaktes – setzt er sich mit Vergänglichkeit auseinander. Zu den elegischen Klängen von Wolfgang Amadeus Mozarts Klavierkonzerten bewegen sich die Tänzer*innen in einem Spannungsfeld zwischen Sinnlichkeit und existenzieller Bedrohung, buchstäblich „auf Messers Schneide“.
David Dawson zählt zu den führenden Tanzschaffenden unserer Zeit. Sein Stil bringt die Tänzer*innen bis an ihre körperlichen Grenzen. Nach dem Erfolg seiner ersten Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter Ballett in der Spielzeit 2023/24 kreiert er nun eine neue Choreografie: eine Elegie in neun Sätzen. Zu einer Auftragskomposition von Kirill Richter entsteht ein Werk über Erinnerung, Verlust und Erneuerung – ein Versuch, dem Vergänglichen Form zu geben, an der Schwelle zwischen Festhalten und Loslassen.
The performance of “Serenade”, a Balanchine® Ballet, is presented by arrangement with The George Balanchine Trust and has been produced in accordance with the Balanchine Style® and Balanchine Technique® Service standards established and provided by the Trust.
George Balanchine führte das klassisch europäische Ballett des 19. Jahrhunderts in die Moderne. Indem er den Fokus konsequent auf Musik und Bewegung legte, erneuerte er die Kunstform grundlegend und begründete das „amerikanische Ballett“. Serenade, sein erstes abstraktes Werk, gilt als Inbegriff seines Stils. Ursprünglich als Übung gedacht, baute Balanchine reale Probenereignisse spontan in die Choreografie ein: ein Sturz, ein Zuspätkommen. Serenade zeigt Balanchine pur: poetisch, klar, modern und zeitlos klassisch.
Jiří Kylián prägte mit seiner modernen Bewegungssprache den europäischen Tanz nachhaltig. In Petite Mort – im Französischen „kleiner Tod“, eine poetische Umschreibung des Geschlechtsaktes – setzt er sich mit Vergänglichkeit auseinander. Zu den elegischen Klängen von Wolfgang Amadeus Mozarts Klavierkonzerten bewegen sich die Tänzer*innen in einem Spannungsfeld zwischen Sinnlichkeit und existenzieller Bedrohung, buchstäblich „auf Messers Schneide“.
David Dawson zählt zu den führenden Tanzschaffenden unserer Zeit. Sein Stil bringt die Tänzer*innen bis an ihre körperlichen Grenzen. Nach dem Erfolg seiner ersten Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter Ballett in der Spielzeit 2023/24 kreiert er nun eine neue Choreografie: eine Elegie in neun Sätzen. Zu einer Auftragskomposition von Kirill Richter entsteht ein Werk über Erinnerung, Verlust und Erneuerung – ein Versuch, dem Vergänglichen Form zu geben, an der Schwelle zwischen Festhalten und Loslassen.
The performance of “Serenade”, a Balanchine® Ballet, is presented by arrangement with The George Balanchine Trust and has been produced in accordance with the Balanchine Style® and Balanchine Technique® Service standards established and provided by the Trust.

